Festnahme, Durchsuchung, Verhaftung

 

Wer schon einmal den unangenehmen Besuch von verschiedenen Polizeibeamten erleben musste, konnte feststellen, dass dieser häufig in den frühen Morgenstunden statt findet, wenn nicht gerade eine Durchsuchung durchgeführt wird, weil man auf  frischer Tat angetroffen wurde. Unabhängig von der nervlichen Belastung kann man nur dazu anraten, einen kühlen Kopf zu behalten und den vor Ort anwesenden Personen lediglich seine Personalien mitzuteilen. Angaben zum Tatvorwurf, sei es nach Erteilung einer ordnungsgemäßen Belehrung oder auch spontan, dürfte der Sache selbst abträglich sein. Polizeibeamte haben die Angewohnheit zu allen möglichen Äußerungen und Gesprächen - auch wenn es keine Vernehmungen sind – Aktenvermerke zu fertigen, wobei dann diese gemachten Äußerungen auf dem Umweg des Vorhaltes wiederum in die Verhandlung eingeführt werden können.

 

Letztlich kann, salopp gesprochen, auch für die sich dann anschließende Beschuldigtenvernehmung nur der Ratschlag erteilt werden, zu schweigen und getreu dem alten Grundsatz „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“ zu handeln.

 

In der Zwischenzeit sollte man es entweder selbst oder über einen Angehörigen ermöglichen, dass der Rat eines erfahrenen Strafverteidigers hinzu gezogen wird, um dabei zu helfen, die doch zum Teil drastischen Rechtsfolgen abzumildern und die zahlreichen organisatorischen Dinge zu klären, die der Vollzug einer möglichen Untersuchungshaft mit sich bringt.

Im Bereich Thüringens gibt es für derartige Fälle einen 24 Stunden Strafverteidiger-Notruf.

 

                                          

 

 24 Stunden

 

 Strafverteidiger-Notruf

 

0162/ 72 35 250

 

                                                    

 

 

In besonderen Ausnahmefällen für derartige Notfälle, insbesondere an den Wochenenden bzw. in den Nachtstunden besteht die Möglichkeit

Herrn Rechtsanwalt Tuppat, Fachanwalt für Strafrecht, unter der Nummer 0177/ 41 15 993

und

Herrn Rechtsanwalt Pinkes, Fachanwalt für Strafrecht, unter der Nummer 0172/ 79 83 042

zu erreichen.

Wir möchten darauf hinweisen, dass der Gebrauch dieser Telefonnummern nur derartigen Notfällen vorbehalten ist. Abschließend sei noch darauf hingewiesen, dass im Falle von Durchsuchungen, einer freiwilligen Herausgabe grundsätzlich nie zuzustimmen ist, da der Gebrauch der ein oder anderen persönlichen Unterlage und technischen Geräte wie zum Beispiel ein PC etc., dann ausgeschlossen ist, was meist erst im Anschluss an die erteilte Zustimmung festgestellt wird.

Aufgrund unserer Tätigkeit als Strafverteidiger ist es auch für uns insoweit kein Problem, Angelegenheiten vor auswärtigen Gerichten wahrzunehmen. Selbstverständlich ist für uns auch die überregionale Vertretung unserer Mandanten der Regelfall, zumal sich die Haftanstalten in Thüringen außerhalb unseres Kanzleistandpunktes befinden und wir unsere Tätigkeit dort anbieten, wo diese für unsere Mandanten erforderlich ist.